Der evangelische Kindergarten

Einblicke in den Alltag

Es ist acht Uhr, als der blonde Junge mit seinem Papa das gelbe große Haus in der Friedhofstraße betritt – hoffendlich ist er der erste! Und gleich nach ihm kommen gespannte Jungen und Mädchen dazu – aufgeweckte und zurückhaltende Kinder zwischen 3 und 6 Jahre alt. Der große Gruppenraum füllt sich.

Von den Erzieherinnen Bettina Decker und Tabea Wagler begrüßt, finden sie alle ein interessantes Spiel in der großzügigen Bauecke mit Holzsteinen und vielen Autos oder der Puppenecke mit Küche, im fast echten Kaufladen und am Maltisch.

Dann treffen sich gegen neun alle in der gemütlichen zweiten Ebene – unserem Baumhaus.

Mit einem Lied begrüßen wir einander und besprechen, was es heute besonderes gibt: ein Projekt während der Spielzeit, basteln, Geburtstag, Müslifrühstück oder Besuch von unseren Vorlesepatinnen Astrid Binder, Susanne Maurer oder Brigitte Sonntag – denen wir an dieser Stelle herzlich danken. Sie nehmen sich abwechselnd jeden Montag Zeit für die kleinen interessierten Zuhörer. Mit einem Lied, dass unser Vertrauen auf unseren Vater im Himmel ausdrückt, endet diese Morgenrunde.

Nach einer Spielzeit bis etwa 11 Uhr kommen alle Spielsachen wieder an ihren Platz. In einem großen Kreis sitzen nun die Kinder und hören gespannt, wie feurige Lava aus der Erde kommt, wenn ein Vulkan ausbricht – dreht sich doch in diesem Kindergartenjahr alles um die vier Elemente Luft, Feuer, Erde und Wasser. Und dann ist schon fast der Vormittag vorbei: unser Garten lädt noch zum Spielen ein, bevor Mama, Papa oder Oma am Kindergarten wartet. Nachmittags sind die Türen wieder ab 14 Uhr bis 16 Uhr für alle Kinder offen. Dann treffen sich montags die zukünftigen Schulkinder, um sich auf die Schule vorzubereiten oder wir nutzen donnerstags den Gymnastikpavillion zum Turnen.

Unseren Glauben an Jesus leben wir hier im Alltag mit den Kindern und Erwachsenen, und er wird sichtbar und erfahrbar durch Lieder und Geschichten aus der Bibel, im Gespräch über Gottes großartige Schöpfung oder bei den Festen des Kirchenjahres. Die Kinder und ihre Eltern sollen erfahren, dass es einen Gott gibt, der sie persönlich kennt und liebt. Dafür brauchen wir Sie als betende und unterstützende Gemeinde.

Für den Evangelischen Kindergarten: Tabea Wagler

Aus dem Gemeindebrief Ostern 2012