|
|
Wie
an Erntedank 2011 im Gemeindebrief angekündigt, haben das
Umweltteam und einige Gruppen der Gemeinde sich Gedanken zu den
Schöpfungsleitlinien gemacht. Dieser Vorschlag wurde im
Kirchengemeinderat diskutiert, in einem Punkt geändert und am am
22. September 2011 beschlossen. Diese Leitlinien sollen uns für
unsere weitere Arbeit Richtschnur und Orientierung sein.
Schöpfungsleitlinien
Unsere Grundlagen
Wir glauben an Gott, den Schöpfer, der alles Leben
hervorbringt und erhält.
Wir glauben, dass wir diese Erde und unser Leben dem Wirken
Gottes verdanken.
Wir glauben, dass wir Menschen ein Teil der Schöpfung
sind und als „Ebenbild Gottes“ den Auftrag haben die
Erde „zu bebauen und zu bewahren“. (1Mose 1, 26; 1Mose
2, 15)
Wir glauben, dass zu einer echten Umkehr zu Gott, zu der uns
das Evangelium in Römer 12 aufruft, auch das Einüben eines
schöpfungsverantwortlichen und gerechten Lebensstils gehört.
Darin wollen wir uns von der Dankbarkeit und der Freude an
der Schöpfung leiten lassen.
Unsere Zielsetzungen
Wir fördern und erhalten gesunde Lebensräume für
Menschen, Tiere und Pflanzen in unserer Gemeinde.
Wir schonen die Ressourcen, indem wir energieeffizient
wirtschaften. Dabei suchen wir nach Möglichkeiten, Energie
einzusparen und erneuerbare Energien zu nutzen.
Wir möchten Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit
miteinander vereinbaren.
Wir informieren regelmäßig über unsere
Umweltarbeit. Wir sind offen und aufgeschlossen für Anregungen
und Vorschläge aus der Gemeinde, um den Gedanken der
Schöpfungsbewahrung weiter zu verbreiten und mit unserer
Gemeinde in die Tat umzusetzen.
Wir achten bei Einkäufen und Dienstleistungen auf
verantwortungsvolle Herstellungsbedingungen für Mensch und
Natur und auf fairen Handel. Wir kaufen Produkte und
Dienstleistungen möglichst aus unserer Region ein.
Wir verpflichten uns zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben und
Verordnungen im Umweltbereich.
Wir nutzen die Gemeinde als „Haus der Generationen“
zur gegenseitigen Vermittlung von Werten wie der Förderung von
Verantwortung und der Ehrfurcht vor dem Leben. Dazu gehören der
respektvolle Umgang mit Produkten der Natur und das Vermeiden der
Verschwendung von Nahrungsmitteln.
Wir realisieren regelmäßig konkrete Projekte,
deren Verwirklichung uns als umweltbewusste Gemeinde weiter bringt
und den „Grünen Gockel“ auf Dauer bei uns
etabliert. |