Das kirchliche Energiemanagement

„Du bist willkommen als Gast auf Erden.“ Unter diesem Motto stehen die
Nachhaltigkeitsleitlinien der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Wir sind willkommen und dürfen uns an der Vielfalt und am Reichtum dieser Erde
erfreuen. Als Gäste gehen wir behutsam mit der der Erde um, pflegen und schützen das
anvertraute Geschenk. Gastsein will gelebt sein, gelebtes Gastsein führt zu konkretem
Handeln.
Durch ein Energiemanagement gewinnt die Kirchengemeinde einen Überblick über ihren
Energieverbrauch. Sie kann gezielt entscheiden, wie sie die begrenzten – und immer
teureren – Ressourcen einsetzt.

Der Ablauf des Energiemanagements

  1. Die Zählerstände der Wasser-, Strom- und Wärmezähler werden monatlich abgelesen und in das Grüne Datenkonto eingetragen. Dabei erfolgt die erste Überprüfung auf Abweichungen. Am Jahresende wird aus dem Grünen Datenkonto ein Energiebericht abgerufen.
  2. Einmal jährlich geht das Energieteam durch die einzelnen Gebäude und prüft auf Schwachstellen: wo geht in ihrer Gemeinde Strom, Wasser und Wärme verloren?
  3. Aus dem Energiebericht und der Bestandsaufnahme erstellt das Energieteam ein Verbesserungsprogramm, das es dem Kirchengemeinderat vorstellt. Dieser berät,
    was gut für die Umwelt ist und sich in der Gemeinde gut umsetzen lässt und
    beschließt,
    wer was bis wann erledigt.
  4. Anhand der neuen Messungen sehen Sie, ob die Verbesserungen die gewünschten Einsparungen bringen und so beginnt der jährliche Ablauf wieder von vorne.