Glocke 1
ist
die größte, tiefste Glocke. Die „Dominika“
Sie wird zum Vollgeläut bei Gottesdiensten eingesetzt und
hat die Aufgabe, als Totenglocke der Gemeinde zu sagen, dass
innerhalb der letzten 24 Stunden ein Gemeindeglied verstorben
ist. Sie läutet um Mittag 12 Uhr. Diese Glocke trägt
als Inschrift das Jeremia-Wort: O Land, Land, Land, höre
des Herrn Wort. Am unteren Rand steht die Inschrift: Mein
Klang gilt den Gefallenen.
Glocke 2

ist die Betglocke (die zweitgrößte).
Sie ruft um 6.00 Uhr zum Morgengebet und ist eine tägliche
Erinnerung an die Auferstehung Jesu. Und sie läutet um 18.00
Uhr zum Abendgebet. Sie erinnert an den „Abend des Lebens
und den Abend der Welt“. Sie läutet auch, während
die Gemeinde im Gottesdienst das Vater Unser betet. Sie trägt
die Aufschrift: Wachet und betet!
Glocke 3

ist die Kreuzglocke. Wie der Name sagt, läutet
die Kreuzglocke zu den Stunden, die mit dem Sterben Jesu am Kreuz
verbunden sind. Um 11.00 Uhr, der Stunde der einbrechenden
Finsternis (Matthäus 27, 45) und um 15.00 Uhr, der
Todesstunde Jesu (Matthäus 27, 45.50). Sie trägt die
Inschrift: Ehre sei Gott in der Höhe. In
Holzgerlingen haben wir den schönen Brauch des Schulläutens.
An den Schultagen um 7.15 Uhr begleitet die Schulglocke,
ebenfalls Glocke 3, die Kinder der Stadt auf ihrem Schulweg.
Glocke 4

ist die Taufglocke, die kleinste. Sie läutet während
der Taufhandlung im Gottesdienst und ruft damit die zu Hause
gebliebenen Gemeindeglieder zur Fürbitte für den
Täufling auf. Sie trägt als Inschrift das Jesus-Wort:
Lasset die Kindlein zu mir kommen.
|