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Einführung von Herrn Pfarrer Grauer

Wir also sind die Neuen in der Johanneskirche:

Renate und Normann Grauer mit unsern Kindern Jonas (17), Franziska (15), Martin (13), Sonja (11) und Rebekka (7). Nun, das sind nur erst Namen und Gesichter. Richtig kennen-lernen werden wir uns bei Begegnungen und Gesprächen, bei gemeinsamer Arbeit und Feier in Holzgerlingen. Und dass es von alledem viel geben wird, das erhoffen wir uns und dazu laden wir herzlich ein!

Wir sind gespannt auf Sie, die Menschen an unserem neuen Dienstort. Kirche, das sind nicht Gebäude und Strukturen, sondern vor allem die Gemeinschaft von Menschen, die sich um das Evangelium von Jesus Christus sammeln. Es ist demnach Christus, der uns jetzt für die kommenden Jahre zusammenstellt. Was er mit uns vorhat, welche Wege er uns führt und weist, was wir aneinander, voneinander und miteinander lernen und erfahren sollen – darauf freuen wir uns!

Für uns ist es ein echter Wechsel. Unsere „Kleine Farm“ im Emminger Pfarrgarten mit Kleintieren und Ponys, das Dorf am Schwarzwaldrand mit einer kleinen Grundschule und einem richtigen Gemischt-warenladen war für achteinhalb Jahre unser zu Hause.

Und nun die kleine Stadt auf der Schönbuchlichtung mit viel mehr Menschen und starker Infrastruktur. Zu sehen und zu hören, was die Menschen hier bewegt, wie sie denken und was sie fragen, welche Sorgen und Hoffnungen sie erfüllen, das wird meine erste Aufgabe sein. Ich freue mich auf die Herausforderung, das neu und treffend weiterzugeben an ganz verschiedene Menschen, was nicht veraltet.

Die Lebenswirklichkeiten werden vielfältiger und oft lockern sich überkommene Lebensweisen. Mit welchen Worten und Formen, Diensten und Strukturen lässt sich das größte Geheimnis aller Zeiten weitergeben?:

Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.“ (2. Kor. 5, 19)

Bewährtes zu bewahren und doch immer wieder aufzubrechen hin zu den Menschen, in diese Spannung hinein stellt uns der Glaube an Jesus Christus. Die Liebe Gottes, die in Jesus Christus als Mensch unter uns war und die der Heilige Geist noch heute in die Herzen ausgießt, diese Liebe ist es, was alle Menschen brauchen, was unsere Welt heilen und retten kann. Davon bin ich je länger je mehr überzeugt.

Diese Welt braucht Menschen, die in der Kraft Christi das Wagnis riskieren der Welt zu zeigen, dass die Liebe mächtiger ist als alles. Kapitel 13 des ersten Korintherbriefes weist uns den Weg.

Auf die Weggemeinschaft mit Ihnen freut sich

Ihr Pfarrer Normann Grauer mit Familie



Im Gottesdienst am Sonntag, 1. Oktober 2006, war Investitur.

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