Es gibt Hoffnung – mitten im Leid der Welt !

Von allen Seiten dringen Schwierigkeiten auf uns ein,
und doch werden wir nicht erdrückt.
Oft wissen wir nicht mehr weiter, und doch verzweifeln wir nicht. Wir werden verfolgt, und sind doch nicht verlassen;
wir werden zu Boden geworfen und kommen doch nicht um.
Auf Schritt und Tritt erfahren wir am eigenen Leib, was es heißt, am Sterben Jesu teilzuhaben.

Aber gerade auf diese Weise soll auch sichtbar werden, dass wir schon jetzt am Leben des auferstandenen Jesus teilhaben.

Ja, mitten im Leben sind wir um Jesu willen ständig dem Tod ausgeliefert, und eben dadurch soll sich in unserem sterblichen Dasein zeigen, dass wir auch am Leben von Jesus Anteil haben.

2.Korinther 4

Jesus Christus, Golgatha ist zu Ende, der Kreuzweg aber geht weiter in den unzähligen Leiden der Menschheit und Schöpfung.

In den täglichen Nachrichten sehen wir bittere Not, hören wir schreckliche Botschaften.

Jesus, auch wenn die Frage nicht verstummt: Warum so viel Leid? Warum gerade ich?

Warum greift Gott nicht ein?, sagt doch unser Glaube:

Die Welt ist erlöst, der Tod ist überwunden, weil du, Gekreuzigter und Auferstandener, mit uns leidest und lebst.

Danke, Jesus, für diese österliche Hoffnung. Danke für deine Freundschaft und Treue.

Amen.                                                                              

nach: Kreuzweg-Erfahrungen

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